Helmholtz Forschungsbereich: Erde und Umwelt
Stickstoff im Mittelmeer Wasserproben

Stickstoff im Mittelmeer

Welchen Einfluss hat der Eintrag von Stickoxiden aus den dicht besiedelten Küstengebieten auf den Nährstoffkreislauf im Mittelmeer? Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, der Universität Hamburg und der Universität Heraklion (Kreta) sind dieser Frage nachgegangen. Mit dem Einsatz neuer Messverfahren konnten sie die Wege des Stickstoffs im Nährstoffkreislauf des Mittelmeers nachzeichnen und dessen Quellen ermitteln. mehr

Industriepark an der Schelde bei Antwerpen

Neue Polyfluorierte Verbindungen (PFCs) im Rhein und der Nordsee

Polyfluorierte organische Verbindungen (PFCs) sind Industriechemikalien, welche aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften vielfältig in Konsumgütern (z.B. Beschichtung von Papier, Leder und Textilien), in der Polymerindustrie und in Feuerlöschschäumen Verwendung finden.
In einer aktuellen Studie des GKSS Forschungszentrums wurden PFCs in Oberflächenwasser entlang des Rheins und in der niederländischen Nordsee untersucht. Dabei zeigte sich eine Dominanz von „neuen“, kurzkettigen PFCs, welche seit einiger Zeit als Ersatzstoffe für langkettige PFCs eingesetzt werden, da ihre Produktion aufgrund des Gefährdungspotentials für die Umwelt in der EU stark eingeschränkt werden musste. mehr

Luftschadstoffe aus Schiffsemissionen im Nordseeraum

Schiffsabgase leisten inzwischen einen erheblichen Beitrag zur Luftverschmutzung in küstennahen Gebieten. Dabei spielen nicht nur die direkten Emissionen von Gasen und Partikeln eine Rolle, Schwefel- und Stickoxide tragen auch wesentlich zur Sekundärpartikelbildung bei und können dadurch die Feinstaubkonzentrationen viele hundert Kilometer landeinwärts noch deutlich erhöhen. GKSS-Wissenschaftler untersuchten in einer Modellstudie wie hoch dieser Beitrag sein kann. Sie stellten auch fest, dass die seit Ende 2007 geltenden Bestimmungen zur Verminderung des Schwefelgehaltes in Schiffskraftstoffen zu einer wesentlichen Minderung der Luftbelastung durch Sekundärpartikel führt. mehr

Oft zitierter Artikel

Der Artikel Annika Jahnke, Lutz Ahrens, Ralf Ebinghaus, and Christian Temme: "Urban versus Remote Air Concentrations of Fluorotelomer Alcohols and Other Polyfluorinated Alkyl Substances in Germany", erschienen in Environmental Science & Technology, ist auf der ACS Publications Website als einer der meist zitierten Artikel dieser Zeitschrift aus dem Jahr 2007 aufgeführt.
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Juniorprofessur mit der Universität Lüneburg um drei Jahre verlängert

Die gemeinsame Berufung der Leuphana Universität Lüneburg und dem GKSS-Forschungszentrum von Veronika Hellwig wurde nach einer positiven Zwischenevaluation um weitere drei Jahre verlängert. Die Juniorprofessur für Ökologische Chemie ist in der Fakultät Umwelt und Technik der Leuphna Universität Lüneburg angesiedelt und läuft seit 2006. Am GKSS-Forschungszentrum beschäftigt sich ihre Arbeitsgruppe "Analyse schadstoff-induzierter Proteinexpression" mit Methoden zur Erfassung von schadstoffbedingten Veränderungen in marinen Organismen. Im Fokus stehen derzeit, in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Technologiezentrum Büsum, Blut- und Gewebeproben von Seehunden der Nordsee. mehr

Deliang Chen (International Council for Science - ICSU), eingeladener Sprecher der Eröffnungsveranstaltung.

Internationale Küstenkonferenz in Yantai, China eröffnet

Heute eröffneten in Yantai, China Wissenschaftler des Institutes für Küstenforschung vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht den internationalen Kongress „Verwundbarkeit von Küsten und Nachhaltigkeit zur Unterstützung von Anpassung an den globalen Wandel“. mehr

Die Biologin Dr. Kirstin Dähnke leitet die neue Nachwuchsgruppe am Institut für Küstenforschung

Nachwuchsforscher an der Küste

Die neue Helmholtz-Nachwuchsgruppe am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht unter der Leitung von Dr. Kirstin Dähnke untersucht den Stickstoffkreislauf in flachen Küstenmeeren und Flussmündungen. mehr

Stanley Jackson Award für GKSS-Wissenschaftler

Der Stanley Jackson Award "for the best published paper contributing to atmospheric and oceanic sciences in South Africa during 2009" wurde in diesem Jahr an E.-G. Brunke, C. Labuschagne, R. Ebinghaus, H. H. Kock, and F. Slemr verliehen. Ihr Paper mit dem Titel "Gaseous elemental mercury depletion events observed at Cape Point during 2007–2008" ist in der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics" erschienen.

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UN-Bericht zur Quecksilberbelastung in der Umwelt

Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen (UN-ECE) hat im August 2011 den Bericht „Hemispheric Transport of Air Pollution 2010“ zur Ausbreitung von Schadstoffen über die Atmosphäre veröffentlicht. Prof. Dr. Ralf Ebinghaus vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht hat als Leitautor das Kapitel zum weltweiten Stand des Wissens über Beobachtungen und Messungen von Quecksilber verfasst. mehr

Die Organisatoren und Gastgeber der Konferenz (v.r.n.l.): Dr. Marcus Reckermann (BALTEX), Stephanie Titzck und Birgit Küstner (beide Senatskanzlei, Stadt Hamburg), Dr. Grit Martinez (Ecologic Institut, Berlin), Prof. Hans von Storch (Helmholtz-Zentrum Geesthacht) und Stefan Herms (Leiter des Staatsamts, Stadt Hamburg).

Klimaanpassung kennt keine Grenzen

Ein internationaler Erfahrungs- und Ideenaustausch zum Thema „Anpassung an den Klimawandel auf regionaler Ebene“ fand gestern in der Hamburger Speicherstadt statt. Eingeladen vom Internationalen BALTEX Sekretariat mit Sitz am Helmholtz-Zentrum Geesthacht und der Stadt Hamburg als Vertreterin der „Baltic Sea States Subregional Cooperation“ (BSSSC), einer Interessengemeinschaft regionaler Entscheidungsträger im Ostseeraum, haben Wissenschaftler und Regionalplaner aus verschiedenen Ostseeanrainerstaaten Ihre Erfahrungen und Ideen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Ostseeraum ausgetauscht. mehr

Dr. Annekatrin Dreyer hat am Institut für Küstenforschung promoviert.

Ausgezeichnete Küstenforschung

Wie gelangen Schadstoffe aus unseren Wohnzimmern in die Arktis? Dieser Frage gehen Wissenschaftler vom Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht nach. Dr. Annekatrin Dreyer interessiert sich für einen speziellen Teil der Transportwege von Schadstoffen. Für ihre Doktorarbeit untersuchte sie, welche Rolle Niederschläge für das Einbringen so genannter polyfluorierter organischer Verbindungen aus der Luft in die Umwelt spielen. Jetzt wurde sie mit dem „SETAC Europe Best Publication Award in Chemical Analysis and Environmental Monitoring“ 2011 für ihre herausragende Veröffentlichung ausgezeichnet. mehr

Neue Publikation zur Quecksilberverteilung in der Tropopausenregion (obere Troposphäre/unterStratosphäre)

Unter der Federführung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Chemie (Mainz) und des Küstenforschungsinstituts der GKSS hat ein internationales Forscherteam erstmalig Daten zur Quecksilberverteilung und ihrer zeitlichen Variabilität in der Tropopausenregion veröffentlicht. Im Rahmen des Projekts „CARIBIC“ (Civil Aircraft for Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrumented Container) werden über einen 10-Jahreszeitraum monatlich Interkontinentalflüge der Lufthansa mit einem Messgerätecontainer bestückt, dessen Ausstattung die Messung von mehr als 50 Parametern während regulärer Passagierflüge ermöglicht.
Die jetzt publizierten Daten basieren auf sieben Flügen der Route Frankfurt – São Paulo – Santiago de Chile, sowie 12 weiteren von Frankfurt – Guangzhou – Manila und zurück. mehr

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Screenshot ESKP Website

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ESKP (Earth System Knowledge Platform) ist die Wissensplattform des Forschungsbereichs "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft und wird von acht Helmholtz-Zentren getragen.

Die Website eskp.de vermittelt anschaulich und verständlich Wissen zu den zentralen Themen Naturgefahren, Klimawandel, Schadstoffe und Auswirkungen der Energiewende auf die Umwelt in Form von wissenschaftlichen Artikeln, Interviews, Video-Clips, Science-GIFs, Infografiken und mehr. Durch die Bandbreite der Expertise im Forschungsbereich "Erde und Umwelt" können komplexe Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gesamtheitlich dargestellt werden.

==> Beiträge des Helmholtz-Zentrums Geesthacht auf der Wissensplattform ESKP